Die EDM Toolbox ist da: Energiedatenmanagement ohne Hardware-Hürde
Energiedatenmanagement über viele Standorte war lange ein Excel-Problem: Zählerlisten in geteilten Tabellen, Ablesungen per Foto im E-Mail-Postfach, Berichte, die jemand am Quartalsende von Hand zusammenbaut. Mit der EDM Toolbox geben wir diesem Prozess eine Plattform — cloud-basiert, mobil und ohne eigene Hardware-Investition als Einstieg. Sie ist jetzt verfügbar, für 10 bis 10.000 Standorte.
Was die EDM Toolbox ist
Die EDM Toolbox ist eine SaaS-Plattform für Energiedatenmanagement über beliebig viele Standorte. Sie bündelt Datenerfassung, Energiebuchhaltung, Reporting und ISO-50001-Compliance an einem Ort — von der Gebäude- und Zählerdokumentation über die mobile Erfassung mit KI-Unterstützung bis zum aktiven Energiemanagement.
Der Punkt, der den Einstieg leicht macht: Du brauchst dafür keine Sensorik anzuschaffen. Manuelle und mobile Erfassung genügen für den Start, LineMetrics-Sensorik und die LineMetrics-IoT-Plattform lassen sich später im Hintergrund ergänzen. Damit ist die EDM Toolbox der niederschwellige, hardware-unabhängige Weg ins Energiedatenmanagement — entwickelt und betrieben in Österreich, DSGVO-konform.
Mit der EDM Toolbox ermöglichen wir eine lückenlose Dokumentation und effiziente Erfassung von Energiedaten über viele Liegenschaften hinweg. Als schlanker Start für ESG-Reporting und die Betriebsoptimierung — ganz ohne Investment in teure Hardware.
Alexander Bachler, Head of Energy Services
Neu: BAFA-förderfähig
Die EDM Toolbox ist ab sofort in der BAFA-Liste förderfähiger EnMS-Software gelistet. Für Unternehmen in Deutschland heißt das: Ein Teil der Anschaffungskosten kann über die BAFA-Förderung abgedeckt werden. Wie der Antrag konkret läuft, haben wir auf der Produktseite aufbereitet.
Das EDM Framework: erst der Prozess, dann das Werkzeug
Software allein löst kein Datenproblem. Deshalb steht hinter der EDM Toolbox ein Vorgehensmodell mit sechs Phasen, jeweils abgesichert durch Phase Gates: Zieldefinition, Bestandserhebung, Projektplanung, Rollout, Betrieb sowie Analyse und Reporting. Das Framework legt fest, wer in welcher Phase welche Aufgabe hat — die Toolbox automatisiert die Schritte darin.
Die sieben Module der Web-App
- Cockpit — der Einstieg über alle Standorte hinweg: Status, Fortschritt, offene Punkte auf einen Blick.
- Liegenschaften — Standort- und Gebäudeverwaltung mit Kartenansicht, Grundrissen, Fotos und Rollout-Fortschritt.
- Messpunkte — Messpunkt- und Zählerverwaltung mit Typsystem für Strom, Gas, Wasser, Wärme und Kälte, bestehend oder geplant, inklusive CSV-Import.
- KI-Identifikation — aus einem Zählerfoto liest die KI Hersteller, Typ, Seriennummer, Zählerstand und technische Parameter aus. Das spart die fehleranfälligste Stelle im Rollout: das Abtippen vor Ort.
- Energiebuchhaltung — Tarife, Emissionsfaktoren und Benchmarks machen aus Zählerständen eine belastbare Buchhaltung.
- Reporting — Energieberichte pro Standort und über das gesamte Portfolio, als Grundlage für ISO 50001, EnEfG und CSRD.
- Benchmarking — Standorte untereinander vergleichen und die Ausreißer finden, bei denen sich Maßnahmen zuerst lohnen.
Dazu kommt eine offene REST-API für die programmatische Verwaltung von Accounts, Standorten und Messpunkten sowie eine token-basierte externe Erfassung: Ein Dienstleister oder Hausmeister trägt Ablesungen über einen Link ein, ganz ohne eigenen Account.
Die Mobile App: offline-first
Im Keller gibt es selten WLAN. Deshalb arbeitet die Mobile App offline-first: Aufnahmen, Fotos und Ablesungen werden lokal gespeichert und automatisch synchronisiert, sobald wieder Verbindung besteht. Dazu kommen die OCR-Kamera für automatische Zählerstanderkennung, die KI-Identifikation per Foto und eine Begehungssperre, die Datenkonflikte verhindert, wenn mehrere Personen gleichzeitig unterwegs sind. Wer zusätzlich Sensordaten aus Bestandsgebäuden erheben will, kann das per Plug & Play nachrüsten.
Wenn Zählerstände fehlen: fünf Interpolationsverfahren
Zählerstände werden selten exakt am Monatsende erfasst. Die EDM Toolbox verteilt den Verbrauch eines Ablesezeitraums deshalb nachvollziehbar auf die betroffenen Tage und Kalendermonate — mit fünf definierten Verfahren: linear (Gleichverteilung nach Kalendertagen), historisch (Vorjahresmuster inklusive Feiertagskalender), HDD-basiert (Heizgradtage), CDD-basiert (Kühlgradtage, moduliert durch solare Einstrahlung) und ein Auto-Modus, der je Messpunkt regelbasiert das belastbarste Verfahren wählt. Die temperaturabhängigen Varianten nutzen reale Wetterdaten für den jeweiligen Standort.
Entscheidend für die Prüfbarkeit: Jeder interpolierte Wert trägt seine Methode und einen Konfidenzwert und ist über den Audit-Trail bis zur einzelnen Ablesung rückverfolgbar. Das ist der Unterschied zwischen einer Schätzung und einem belastbaren Monatswert.
Sicherheit und Governance
Die EDM Toolbox setzt auf ein hierarchisches Rollenmodell über drei Ebenen — Organisation, Account, Standort — jeweils als Admin, Editor oder Betrachter, mit Vererbung von oben nach unten. Technisch abgesichert ist das über Row Level Security, JWT-Authentifizierung, rollenbasierte Zugriffsprüfung je Endpunkt und Anmeldung per E-Mail/Passwort oder Azure-AD-SSO. Externe arbeiten über kontrollierte Token-Links mit, ohne einen Vollaccount zu brauchen.
Für wen sich Energiedatenmanagement mit der EDM Toolbox lohnt
Die EDM Toolbox ist für Teams gemacht, die Energiedaten über mehrere Standorte im Griff haben müssen: Energiemanager, Nachhaltigkeits- und Facility-Verantwortliche, Immobilienverwalter und Asset-Manager. Besonders dann, wenn ein ISO-50001-, EnEfG- oder CSRD-Reporting aufgebaut werden soll und heute noch Excel-Sammelmappen den Prozess tragen. Wie Energie-Monitoring in der Praxis aussieht, zeigt etwa unser Beitrag zum Energie-Monitoring auf Baustellen.
Erst ausprobieren, dann entscheiden
Wer den Umstieg mit Fakten statt Bauchgefühl bewerten will: Beim Vor-Ort-Workshop „Energiedaten-Check-up“ kommen wir für einen Tag zu dir, nehmen deine Abläufe auf, gehen ein Gebäude ab und erfassen Zähler live mit der Toolbox. Du bekommst danach einen schriftlichen Report, deine Musterdaten im eigenen Testaccount und einen priorisierten Fahrplan — unabhängig davon, ob du danach kaufst. Festpreis 950 € zzgl. Reisekosten.
Häufige Fragen zur EDM Toolbox
Nein. Für den Start genügen manuelle und mobile Erfassung über die App. LineMetrics-Sensorik und die IoT-Plattform lassen sich optional später ergänzen.
Ja. Die EDM Toolbox ist in der BAFA-Liste förderfähiger EnMS-Software gelistet. Damit kann ein Teil der Anschaffungskosten über die BAFA-Förderung abgedeckt werden.
Du fotografierst den Zähler mit der Mobile App. Die KI liest Hersteller, Typ, Seriennummer, Zählerstand und technische Parameter automatisch aus und spart so das Abtippen vor Ort.
Die EDM Toolbox bildet Ersatzwerte über fünf definierte Interpolationsverfahren — unter anderem nach Kalendertagen, Vorjahresmuster sowie Heiz- und Kühlgradtagen. Jeder Wert trägt Methode und Konfidenz und bleibt über den Audit-Trail rückverfolgbar.
Die Plattform ist für Portfolios von 10 bis 10.000 Standorten ausgelegt und wird bereits für über 200 Standorte eingesetzt.
Loslegen
Du willst sehen, wie die EDM Toolbox auf deine Standorte passt? Alle Module, das EDM Framework, das 42-minütige Webinar und die Demo-Anfrage findest du auf der Produktseite: edm.linemetrics.com.
